Priv. Doz. Dr. Dr. Eduard Keese

Arzt Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
Plastische Gesichtsoperationen
Oralchirurgie – Implantologie (zertifiziert)

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Parodontologie

Parodontoseerkrankungen sind bei Erwachsenen die häufigste Ursache für Zahnverlust. Schöne und gesunde Zähne bis ins hohe Lebensalter müssen mit den aktuellen Möglichkeiten der Zahnmedizin kein Wunschtraum mehr bleiben.

Dennoch gibt es in Deutschland noch eine hohe Abweichung zwischen dem Behandlungsbedarf und den tatsächlich durchgeführten Behandlungen. Jeder dritte Erwachsene hat eine leichte, jeder siebte eine schwere Form der Parodontitis. Dabei ist nicht nur der Zahnverlust die drohende Konsequenz, sondern es besteht auch eine erhebliche Gefahr für den Allgemeinzustand.

Endstadium Parodontitis
Endstadium einer Parodontitis im Röntgenbild.
Massive Knochenverluste sind die Folge einer massiven Entzündung.

Wie wird das Zahnfleisch untersucht?

Eine Fülle von Methoden steht hierfür zur Verfügung, die im Wesentlichen auf klinischen und röntgenologischen Verfahren beruhen. Ganz neu in Deutschland ist der Parodontale Screening Index (PSI) zu Früherkennung der Parodontitis. Dieser Index kann vom Zahnarzt recht einfach ermittelt werden und auch zur weiteren Verlaufskontrolle genutzt werden. Der Code kann Werte von 0 (keine Behandlungsbedürftigkeit) bis 4 (schwere Parodontitis) annehmen. Je nach Behandlungsbedürftigkeit (PSI-Code 1-4) stehen in der so genannten Initialphase einer Behandlung stets die Beseitigung möglicher Ursachen im Vordergrund. Das bedeutet konkret, dass Zahnstein und entzündliche Kongremente zu entfernen sind und eine Verbesserung der Mundhygiene angestrebt wird. Ebenso sind überstehende Füllungs- und Kronenränder zu beseitigen. Nach Abschluss der Initialbehandlung sollte analysiert werden:

  • Welche Zähne sind auf welche Weise langfristig zu erhalten?
  • Welche Parodontitisbehandlungen kommen in Betracht?
  • Müssen Zähne entfernt werden?
  • Welche Form des Zahnersatz wird angestrebt?
  • Sollen Zahnfehlstellungen beseitigt werden?

In jedem Fall muss eine individuelle Behandlungsstrategie gewählt werden. Nicht nur die Parodontitiserkrankung mit all den Begleiterscheinungen und -erkrankungen, sondern auch die Bedürfnisse der Patienten zeigen extreme Unterschiede.

Weitere Informationen zum Download (Parodontitis.pdf – noch nicht verfügbar)

weitere Informationen:

Deutsche Gesellschaft für ParadontolgieDeutsche Gesellschaft für Paradontolgie




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