Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
Plastische Gesichtsoperationen
Oralchirurgie – Implantologie (zertifiziert)
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Kiefergelenkserkrankungen

Das Kiefergelenk darf als mobiles Zentrum zwischen dem Bewegungsapparat, der Halswirbelsäule, dem Hirnschädel und dem Verdauungstrakt angesehen werden. Es besteht aus knöchernen, muskulären sowie knorpeligen Strukturen und wird vom Nervus trigeminus - einem Hirnnerven - angesteuert. Die Krankheiten des Kiefergelenks sind derart vielfältig, dass eine differenzierte Betrachtung in diesem Rahmen unmöglich erscheint. Ebenso muss eine Untersuchung des Kiefergelenks dem ganzheitlichen Aspekt dieses komplexen Organs Rechnung tragen. Wir unterscheiden die klinischen Untersuchungsmethoden von den röntgenologischen und instrumentellen Untersuchungsverfahren. Die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie ist in der Lage die verschiedenen Disziplinen wie Orthopädie, Neurologie, Kieferorthopädie, Zahnheilkunde und Manuelle Therapie sinnvoll zu koordinieren.

Die meisten Kiefergelenkserkrankungen zählen jedoch zum Formenkreis der so genannten Myoarthropathie - also einer Funktionsstörung mit Gelenk- und Muskelbeteiligung. Die häufigste Ursache dafür ist im täglichen Stress zu finden. Das Sprichwort "man beißt sich durch" ist hier wörtlich zu nehmen.

Die Behandlung der meisten Funktionsstörungen des Kiefergelenks erfolgt funktionell nach den Prinzipien der craniomandibulären Therapie und durch Anfertigung von Aufbissbehelfen. Hiermit kann auch eine Veränderung der Bisslage bewirkt werden, was in den meisten Fällen jedoch nicht erforderlich ist. Kiefergelenkblockaden werden manuell gelöst.